Schwäbischer Albverein Amstetten

Schwäbischer Albverein Ortsgruppe Amstetten

Herrliche Oberlausitz

Eine erlebnisreiche Wanderwoche für die Amstetter Albvereinler

Granitene Bergrücken, Vulkankuppen und Sandstein-Felsfluchten prägen die vielgestaltige Mittelsgebirgslandschaft der Oberlausitz ebenso wie malerische Täler und pittoreske Umgebindedörfer. Dieses abwechslungsreiche Gebiet im Dreiländereck zu Tschechien und Polen war das Ziel der diesjährigen Wanderwoche des Albvereins Amstetten.

Bei strahlendem Sonnenschein startete die Gruppe zu ihrer diesjährigen Fahrt. Ziel war der kleine Luftkurort Jonsdorf im Zittauer Gebirge.Im Kurhotel wurde die Gruppe mit regionaltypischen Leckereien und Drehorgelmusik begrüßt. Anschließend folgte noch ein Dorfspaziergang mit Schäfer Jonas– „dem sagenhaften Begründer v. Jonsdorf“- mit seiner kleinen Herde durch den Ort.

Am zweiten Tag ging es dann mit unserer Reiseleiterin Irmela zu einer kleinen Rundfahrt durch die Oberlausitz.. Die Dörfer zeichnen sich durch die Ursprünglichkeit ihrer Umgebindehäuser aus, einer Volksbauweise aus dem 17. bis 19. Jahrhundert. Erst nach Großschönau, zu einem kleinen Konzert auf der bekannten Schusterorgel, dann weiter nach Zittau, der Stadt der Fastentücher. Das Große Fastentuch von 1472 in der Heilig-Kreuzkirche ist einzigartig. Deutschlands außergewöhnlichste Bibel. Anschließend ging es dann mit der „Bimmelbahn“ vorbei am Olbersdorfer See nach Oybin, dem bekanntesten Felsmassiv im Zittauer Gebirge. Und so zum Einlaufen: ein Aufstieg zu den romantischen Ruinen von Burg, Kaiserhaus und Cölestinerkloster auf dem Berg Oybin, das durch Kaiser Karl IV. im 14. Jahrhundert gestiftet wurde.

Gewaltig ins Schwitzen kamen die Wanderer am dritten Tag. Mittendrin in einem landschaftlichen Kleinod die Jonsdorfer Felsenstadt; vorbei an den Mühlsteinbrüchen, der Steinbruchschmiede, zu den Nonnenfelsen, einem der schönsten und interessantesten Felsengebilde im Zittauer Gebirge, ging es über 14 km bei hochsommerlichen Temperaturen bergauf und bergab, unzählige Stufen mussten überwunden werden! Manch einer war erstaunt, welche „Kräfte“ noch in ihm steckten!

Etwas geruhsamer wars dann am vierten Tag. Von Hirschfelde ging es die Neisse entlang zum Klosterstift St. Marienthal. Das Kloster kann auf ein über 775-jähriges ununterbrochenes Bestehen zurückschauen. Getreu des monastischen Mottos "ora et labora" (bete und arbeite) leben hier seit 1234 bis heute die Schwestern nach den Regeln des heiligen Benedikts und den Satzungen des Zisterzienserordens. Vorbei am Berzdorfer See (ehem. Braunkohletagebau) ging es dann weiter zur Führung nach Görlitz einem städtebaulichen Gesamtkunstwerk. Nahezu an jeder Ecke der mittelalterlichen Altstadt mit ihren engen, verwinkelten Gassen gibt es ein Stück aus vielen Jahrhunderten Geschichte zu entdecken.

Am fünften Tag dann die Frage: wo entspringt die Spree? Nun, es ist auch nicht ganz so einfach, da es gleich drei Spreequellen gibt. Alle liegen in der schönen Oberlausitz! In Neugersdorf, in Ebersbach und am mächtigen Kottmar (583 m). Welches war die schönste??? Später stand doch noch Bautzen, das Zentrum der Oberlausitz auf dem Programm. Eindrucksvoll ragt die Silhouette des 1000-jährigen Bautzens mit ihrem historischen Stadtkern aus dem Profil der vielgestaltigen Landschaft über der Spree. Die Stadt der Türme ist auch das kulturelle und politische Zentrum der Sorben in der Oberlausitz.

Am sechsten Tag gab es dann noch eine Rundfahrt durch das südliche Zittauer Gebirge auf tschechischer Seite und einen Abstecher zum Dreiländereck Polen, Tschechien und Deutschland. Ein humorvoller Abschiedsabend mit Spanferkel und flotter Tanzmusik beendete die schöne Wanderwoche.

Ein Lob an die Organisation und ein herzliches Dankeschön an Georg Wachter und Christian Zeißig. Nicht zu vergessen unser Schäfer Jonas, der unterwegs immer zur Stelle war mit Essen, Trinken und lustigen Gedichten in oberlausitzer Mundart.


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